Was sind wichtige Kenngrößen von Stromspeichern?

Folgende Kenngrößen von Stromspeichern sind wichtig:

  • Speicherkapazität (Nennkapazität)

Speicherkapazität ist die Bezeichnung der Größe eines Stromspeichers. Diese liegt für private Haushalte bei 5 – 12 kWh.

  • Entladetiefe (Nutzkapazität)

Wie viel des Solarstroms aus dem Stromspeicher entnommen werden kann, wird mit der Entladetiefe beschrieben. Um Schaden zu verhindern und die garantierte Lebenszeit des Speichers zu gewährleisten, braucht er eine Restladung. Die Entladungstiefe darf nie unterschritten werden

  • Wirkungsgrad des Systems

Da beim Speichern ein Teil der elektrischen Energie in Wärme umgewandelt wird, gibt der Gesamtwirkungsgrad an, welcher Anteil des gespeicherten Stroms tatsächlich verbraucht werden kann. Diese Werte liegen in der Regel zwischen 70 und 95%.

  • Lebensdauer und Ladezyklen

Wie bei normalen Akkus, verliert auch der Batteriespeicher mit der Zeit an Leistung. Somit ist die Lebensdauer von Stromspeicher begrenzt und hängt davon ab wie oft der Speicher komplett geladen und wieder entladen wird. Die Lebensdauer wird somit in Ladezyklen angegeben.

  • Ladestrategie

Da sich die Lebenszeit eines Akkus verringert, wenn er lange im vollgeladenen Zustand bleibt, passen die Hersteller die Ladestrategie so an, dass der Stromspeicher nicht zu lange voll aufgeladen bleibt, sondern sich nach kurzer Zeit wieder entlädt.

  • Reaktionszeiten

Wie lange ein Stromspeicher braucht, um auf Veränderungen zu reagieren wird mit der Reaktionszeit angegeben. Braucht zum Beispiel ein elektrischer Verbraucher zu lange um Strom aus der Batterie zu entnehmen, bezieht er den Strom zuerst aus dem öffentlichen Netz.