Neuigkeiten

Förderung für Photovoltaik im Garten

Zukünftig kann es eine Förderung für PV-Anlagen bis zu 20 Kilowatt Leistung geben, wenn die Module nicht auf dem Hausdach, sondern stattdessen im Garten installiert werden. Das EEG 2023 definiert einige Bedingungen, darunter den Nachweis, dass das Hausdach für eine Solaranlage nicht geeignet ist. Konkrete Hinweise zur Umsetzung sollen noch in einer Verordnung festgelegt werden. Aktuell gibt es noch keine Hinweise, was mit „nicht geeignet“ gemeint ist und ob sich das auf die Technik oder auf die Wirtschaftlichkeit bezieht. Achtung: Baurecht gilt trotzdem. Für Anlagen im Garten oder andere Strukturen wie Carports mit PV-Modulen kann eine Baugenehmigung der Gemeinde notwendig sein.

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Keine geringere Vergütung bei verzögerten Photovoltaik-Anlagenbau

Bei einem verzögerten Photovoltaik-Anlagenbau, wird die monatliche Reduktion der Vergütungssätze, auch Degression genannt, bis Anfang 2024 ausgesetzt. Dadurch bleiben die Vergütungssätze in den Jahren 2022 und 2023 konstant. Dies soll dazu beitragen, mehr Photovoltaikanlagen auf Gebäuden ohne Eigenverbrauch zu installieren, die bisher unrentabel waren. Neue Vergütungssätze sollen diese Lücke schließen und es ermöglichen, dass eine Eigenverbrauchs- und eine Volleinspeise-Anlage auf demselben Gebäude gleichzeitig in Betrieb genommen werden können. Auf diese Weise kann eine Anlage auf hohen Eigenverbrauch ausgelegt und trotzdem das volle Potenzial der Dachfläche genutzt werden. Beide Anlagen müssen hierfür technisch voneinander getrennt sein (z.B. mit einem eigenen Wechselrichter). Es

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Vereinfachungen für bestehende Photovoltaik-Anlagen

Ab Januar 2023 gibt es neue Vereinfachungen für bestehende Photovoltaik-Anlagen. Neue Photovoltaikanlagen sind nicht mehr an die Vorgabe gebunden, dass nur maximal 70 Prozent der PV-Nennleistung ins öffentliche Netz eingespeist werden dürfen. Im Oktober 2022 wurde eine EEG-Änderung beschlossen, wonach Anlagen bis 7 kWp diese Regelung nicht mehr einhalten müssen. Allerdings sind ältere Anlagen zwischen 7 und 25 kWp weiterhin verpflichtet, die entsprechende Programmierung zu beibehalten.

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Erleichterter Netzanschluss von Photovoltaikanlagen

Die Bundesregierung will die Einführung von Photovoltaikanlagen vereinfachen und den Weg zum eigenen Solarstrom zu verkürzen. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen die Netzbetreiber ab 2025 ein Portal zur Verfügung stellen, dass es Interessenten einfach macht, eine Netzanfrage für eine geplante Photovoltaikanlage zu stellen. Zudem werden Fristen vorgegeben, wie schnell Netzbetreiber diese Anfragen bearbeiten müssen. Darüber hinaus soll der Austausch digitalisiert und bundesweit vereinheitlicht werden und somit ein erleichterter Netzanschluss von Photovoltaikanlagen ermöglicht werden.

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EEG-Ziel: Ausbau der erneuerbaren Energien

Das EEG-Ziel 2023 zielt darauf ab, eine erhebliche Menge an erneuerbaren Energien zu schaffen. 7 Gigawatt solcher Photovoltaik-und Windkraftanlagen werden im laufenden Jahr in Betrieb gehen. Im nächsten Jahr werden bereits 9 Gigawatt angepeilt. Bis zum Jahr 2026 ist ein Ausbau von 22 Gigawatt vorgesehen. Daher sollen viele neue Photovoltaik- und Windkraftanlagen in Deutschland gebaut werden, davon ungefähr die Hälfte auf Dächern und die andere Hälfte als Freiflächenanlagen.

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Höhere Vergütungssätze für PV-Betreiber bis 2024

Seit dem 30. Juli 2022 in Betrieb genommene Anlagen, erhalten neue und höhere Vergütungssätze. Volleinspeise- und Eigenversorgungsanlagen werden dabei aber unterschiedlich behandelt. Anlagen, die mehr Strom produzieren, als sie selbst verbrauchen, erhalten nun höhere Vergütungssätze. Anlagen bis zu 10 kWp bekommen 8,2 Cent pro Kilowattstunde. Größere Anlagen ab 10 kWp erhalten 7,1 Cent pro Kilowattstunde. Beispiel: Die Eigenversorgung mit einer 15 kWp-Anlage hat folgende finanzielle Vorteile. Für die ersten 10 kWp werden 8,2 Cent pro kWh und für die letzten 5 kWp 7,1 Cent pro kWh berechnet. Durchschnittlich sind das 7,8 Cent pro Kilowattstunde. Die höheren Vergütungssätze gelten nur, wenn die Anlage

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Steueränderungen 2023 für PV-Betreiber

Der Finanzausschuss des Bundestages hat das Jahressteuergesetz verabschiedet. Im kommenden Jahr stehen einige Steueränderungen für Betreiber einer bestehenden oder neuen Photovoltaikanlage an. Diesen Steueränderungen muss der Bundesrat aber zunächst noch am 16. Dezember 2022 zustimmen. Hier die wichtigsten Änderungen im Überblick: Steuerbefreiung in der Einkommensteuer Ab dem Jahr 2022 werden PV-Anlagenbetreiber von der Einkommenssteuer befreit, wenn die Anlage eine Leistung von bis zu 30 kWp aufweist. Für Gebäude mit mehreren Wohn- oder Gewerbeeinheiten liegt die Grenze bei 15 kW pro Wohn- oder Gewerbeeinheit. Der Steuerpflichtige ist jedoch auf eine maximale Einkommensteuerbefreiung von 100 kWp begrenzt. Dies wird in der Nummer 72

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